Medea, Rolle: Medea



< zurück zur Bildauswahl

WAZ, Di, den 6. Juni 2006
...Johanna Marx als Medea spielt die gesamte Gefühlspalette aus- von bodenloser Verzweiflung bis hin zur kalten Berechnung. Nicht als Opfer und nicht als Monster will Carolin Mader Medea verstanden wissen. Der Doppelmord an den eigenen Kindern erscheint gleichsam unbegreiflich wie unausweichlich. Die Stärke der Inszenierung ist, dass Mader Moderne und Antike nebeneinander stehen lässt...

Ruhr Nachrichten, Di, 6. Juni 2006
...Johanna Marx zeigt als großartige Medea viele Facetten von Gefühlen der verstoßenen Frau, die vor Erregung am ganzen Körper bebt und zittert. Trauer, Wut, Rachlust, List, Leid und emanzipierter Stolz vermittelt sie mit packender Intensität. Bis in den eindrucksvollen Tod.

Heinz, Tip des Monats, September 2006
...Doch Regisseurin und Hauptdarstellerin Johanna Marx wählen glücklicherweise einen anderen Weg. Ihre Medea räsoniert zumeist sachlich nüchtern über ihren Racheplan und der führt bekanntlich bis zum Mord an den eigenen Kindern. In Johanna Marx`Spiel geschieht das mit Klarheit und bestechender Intelligenz und hat zur Folge, dass man die Figur nicht als Opfer begreift. Medeas Rache wird derart bis zur maßlosen Unbarmherzigkeit durchexerziert, dass jeder Schritt zu einer vernünftigen, lebenserhaltenden Lösung unmöglich wird...